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Source of this article: DER STANDARD

 

Das Recherchesystem der Intercredit ist universell einsetzbar

 

Hochsprung über die Sprachbarriere

E-Mail statt Fax, automatische Bestellannahme per Internet und direkter Online-Zugriff der Kunden auf ihre Aufträge, waren für das neue System der Intercredit-Unternehmensgruppe gefragt. Wie diese Vorgaben gelöst wurden, hat Thomas Ruzicka recherchiert.

 

Wiener wissen es längst: Am Rennweg beginnt der Balkan. Aber im Internet kennt er keine Grenzen. Kolár L'ubo. So schreibt sich der gesuchte Name in korrektem Slowakisch - aber wie sucht man ihn im Computer?

 

Der Rechercheur in Wien wusste nichts über die Betonungszeichen und Hatscheks. Hätte auch nichts genützt. Auf seiner deutschen Tastatur sind sie nicht zu finden. Aber - er gibt "Kolar Lubos" ein und Sekunden später ist die gewünschte Information auf seinem Bildschirm, obwohl der Name ursprünglich mit allen seinen sprachspezifischen Zeichen in der Datenbank erfasst worden war. Das ist ein Beispiel, an dem das neue Recherchesystem von Intercredit seine Stärken ausspielt und den Zugriff auf die Datenbank "länderübergreifend" unterstützt.

 

Die Intercredit-Unternehmensgruppe, eine Tochter des Kreditschutzverbandes von 1870 und der COFACE, recherchiert Bonitätsauskünfte über Firmen in Zentral- und Osteuropa für nationale und internationale Unternehmen. Ein solides Wachstum von durchschnittlich 20 Prozent in den letzten Jahren zeichnet die Gruppe aus, die neben der Wiener Zentrale 19 Büros in zwölf osteuropäischen Ländern umfasst.

 

Die mangelnde Flexibilität der be- stehenden EDV-Landschaft war die Ausschlag gebende Motivation, eine Neugestaltung anzugehen. Die Wahl für die neue IT-Infrastruktur fiel auf eine Web-gestützte Lösung basierend auf der Windows-NT-Plattform. Ein wesentlicher Grund für diese Entscheidung war die leichte und kostengünstige Skalierbarkeit. In einigen großen Intercredit-Büros war bereits ein System basierend auf einer IBM AS/400 im Einsatz. Die hohen Installations- und Wartungskosten, speziell für kleinere Intercredit-Unternehmungen, waren weitere Gründe für den Systemwechsel.

Tempo war angesagt bei der Implementierung des Systems, mit der die Softwarefirma Armstrong Consulting und die KSV Datenverarbeitung, die EDV- Tochter des Kreditschutzverbandes, beauftragt wurden. Armstrong Consulting entwickelte mit ICON (InterCredit Online) eine Lösung, die über die aktuellen Anforderungen hinausgeht und eine erweiterbare Plattform für zukünftige Entwicklungen darstellt.

 

"Eine der technischen Herausforderungen war die Vielfalt der Sprachen, die berücksichtigt werden musste", berichtet Roger Armstrong, Geschäftsführer von Armstrong Consulting.
150.000 Anfragen werden von 160 Rechercheuren pro Jahr mit dem System abgewickelt. Derzeit sind zirka 600.000 Firmen gespeichert. Bis Mitte des Jahres 2000 wird diese Zahl auf drei Millionen wachsen und damit einer praktisch hundertprozentigen Abdeckung der betreuten Region entsprechen. Allen Korrespondenten und anfragenden Firmen ist es per Internet möglich, online auf die zentrale Web-Datenbank in Wien zuzugreifen.

 

13 Millionen Schilling kostet das Projekt in Summe. "Konservativ geschätzt gehen wir von einem Return of Invest nach spätestens sieben Jahren aus", rechnet Hausegger vor. "Wenn allerdings die wirtschaftliche Annäherung der osteuropäischen EU-Beitrittskandidaten planmäßig voranschreitet, kann es zu einer explosionsartigen Ausweitung des Geschäfts kommen."

 

 

 
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